Mittwoch, 11. November 2009

Granada : 07.November 2009

Wir wurden von unseren Gästen/Freunden Nicole und Mario eingeladen, sie nach Granada zu begleiten. Da die Autobahn Richtung Motril inzwischen –bis auf wenige Kilometer- fertig gestellt wurde, hatten wir eine schnelle und reibungslose Fahrt. Wir wollten uns auf die Stadt und den Albaicin (alte maurische Medina) konzentrieren. Die Alhambra hatten wir bei zwei vorigen Besuchen bereits besichtigt (Infos und Fotos über die ALHAMBRA > s. frühere Veröffentlichung).

Zuerst haben wir die ,Catedral Santa Maria de la Encarnación’ besucht, ein imposantes Bauwerk und größte Renaissancekathedrale Spaniens. Anschließend sind wir durch das Gassengewirr des Albaicin gegangen. Viele kleine Geschäfte mit bunten Souvenirs drängen sich aneinander und wir fühlten uns ein bisschen auf einen anderen Kontinent versetzt. Irgendwann hatten wir die belebte Gegend hinter uns gelassen und wir wanderten durch die engen Gassen bergauf, vorbei an kleinen Häusern mit wunderschönen Eingangstüren aber auch großzügigen Anwesen mit Gartenanlagen.

Ein unvergesslicher Anblick belohnte uns dann vom ,Mirador de San Nicolás’ für den Anstieg : Wir hatten einen phantastischen Blick auf die Alhambra und im Hintergrund türmten sich die (noch leicht) schneebedeckten Gipfel der ,Sierra Nevada’.

Nachmittags sind wir noch etwas durch die Stadt spaziert und dann über eine Nebenstrecke –via Alhama de Granada (Infos und Fotos > s. frühere Veröffentlichung)- zurück gefahren.

Fazit :
1. Neben der Alhambra sind die Kathedrale und der Albaicin sehr sehenswert.
2. Bei geschickter Planung sind diese Sehenswürdigkeiten durchaus in einer Tagestour von uns aus –ohne Hektik !- zu realisieren. Wir helfen unseren Gästen gerne bei der Organisation.

Montag, 26. Oktober 2009

Sierra de Grazalema : 23.Oktober 2009

Unseren „Reisetermin“ hatten wir um 2 Tage verschoben, da die ursprünglichen Aussichten regnerisch und trübe waren. So aber hatten wir einen wunderschönen Tag mit blauem Himmel, Sonnenschein und angenehmen Temperaturen. Um 7:00Uhr sind wir aufgebrochen und durch die klare Sicht hatten wir auf der Fahrt in die Berge einen phantastischen Blick auf Gibraltar und die Nordspitze Afrikas.

Der „Parque Natural Sierra de Grazalema“ liegt westlich von Ronda (Infos und Fotos über Ronda > s. frühere Veröffentlichung) und befindet sich überwiegend in der Provinz Cadiz. Es handelt sich um das regenreichste Gebiet Spaniens und dies spiegelt sich in der teilweise üppigen und satt grünen Vegetation wider. Aber auch die kleinen und großen Felsbrocken, die schönen Dörfer (speziell Grazalema und Zahará) und die vielfältigen Farben des Stausees sind sehr sehenswert. Wir waren besonders begeistert von der Fahrt ab Zahará mit zahlreichen Serpentinen bis auf eine Höhe von 1.357 m und tollsten Ausblicken.

Auf unserer Rückfahrt haben wir noch einen kurzen Besuch in Ronda abgestattet. Wir haben knapp 500 km zurückgelegt und waren um 20:30 Uhr wieder in Almáchar.


Montag, 28. September 2009

Bot. Garten : 22. September 2009

Der ´Historische Botanische Garten La Concepción`wurde 1857 gegründet und erst 1994 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Er liegt bei Malaga, direkt an der 1. Autobahnausfahrt Richtung Sevilla. Man fühlt sich dort oft wie in einem topischen Urwald mit vielen Bäumen, Palmen, Wasserläufen und kleinen Wasserfällen.



Sonntag, 6. September 2009

Las pasas , Ajoblanco..... : 05. September 2009

In unserer Gegend sind die bekannten Malagarosinen von großer Bedeutung. Auf der ‚Ruta de la Pasa’, die bei Rincon de la Victoria beginnt und in Almáchar endet, kann man vor Ort sehen, dass die Malagarosinen auch heute noch nach traditioneller Art hergestellt werden : Direkt auf der Erde oder auf großen Matten trocknen sie in der andalusischen Sonne. Die ideale Zeit für die Rosinenstraße ist der September.


In Almáchar gibt es ein (kleines) Rosienmuseum. Hier erhält man einen Einblick in die Geschichte und die beschwerliche Arbeit bei der Ernte und der Produktion.

Am ersten Samstag im September findet in Almáchar auch die ‚Fiesta de Ajoblanco’ statt. Besucher dürfen die (kalte) Mandel-Knoblauchsuppe probieren. Geboten werden auch Flamenco-Gesänge und –Tänze. Einige Häuser sind besonders dekoriert und zu vorgerückter Stunde (24:00 Uhr) gibt es Sangria und Tanz für alle auf dem Hauptplatz. Wir haben dann auch dort einen ‚abgetanzt’.



Samstag, 22. August 2009

Malaga / Feria : 18.August 2009

Die Feria in Malaga dauert über 1 Woche. Die Veranstaltung findet tagsüber von 12:00 bis 18:00 Uhr in der Innenstadt statt. Es gibt Verkaufsstände, Musikbühnen und Festzelte. Uns hat besonders die Spontanität der vielen Leute (wie Du und ich, aber auch Amateure und Halb-Professionelle) gefallen, die plötzlich beginnen eine Sevillana zu tanzen. Die Stimmung war heiter und sehr ausgelassen.






Ab dem späten Abend geht die Feria außerhalb der Stadt –auf einem großen Messegelände- weiter. Das haben wir allerdings noch nicht mitgemacht.

Montag, 17. August 2009

Malaga / Eindrücke

Vielen ist Malaga nur als Hafenstadt sowie Touristik-‚Umschlagplatz’ und –Zentrum bekannt. Früher waren wir auch dieser Meinung und wenn man vom Flughafen auf der Autobahn Richtung Osten fährt wird dieser Eindruck bestätigt : Eine unendliche Häuserlawine zieht sich auf der rechten Seite entlang der Autobahn und wird erst durch das Meer begrenzt. Die mit mehr als 500.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt Andalusiens lässt sich nicht verleugnen.

Inzwischen haben wir auch das andere Malaga kennen gelernt :

Eine überschaubare Altstadt mit idyllischen Gassen, die imposante und sehenswerte Kathedrale, ein parkähnlicher Grüngürtel mit Brunnen und Denkmälern entlang des Hafens, die bekannte Einkaufsstrasse Calle Larios, für den berühmtesten Sohn der Stadt das Picasso-Museum **, viele historische Gebäude oder zumindest deren Fassaden –die erhalten werden müssen- und natürlich die (maurische) Festung Castillo del Gibralfaro auf dem nahe gelegenen ‚Berg’.










Unsere Nichte Laura mit Hans-Christian Andersen :





Der Flamenco (und entsprechende Geschäfte) gehören in Andalusien zum Alltag dazu :








Malaga war 250 Jahre lang (1237-1487) Hafenstadt des letzten großen Maurenreichs auf spanischem Boden und damit wichtigste Verbindung nach Nordafrika.
**Die Ausstellung beinhaltet ein weites Spektrum von Pablo Picassos Arbeiten und man erhält einen sehr sehr umfangreichen Überblick oder man kann sich, wenn man von seinen Werken nicht so begeistert ist, den Worten einer unserer Gäste anschließen „ …. ik kreeg de indruk dat die Picasso regelmatig te diep in het glaasje had gekekken en pas dan de inspiratie kreeg ….“

Sonntag, 9. August 2009

Wanderung und Meer : 10. Juli 2009

Über Alhama de Granada (ca. 60 km von uns entfernt) hatten wir bereits zu einem früheren Zeitpunkt kurz berichtet. Dies Mal wollten wir – zusammen mit Susanne, einer Freundin von uns – in die eindrucksvolle Schlucht herabsteigen und durch diese (entlang des Flusses) spazieren. Wir wissen nicht, ob wir den richtigen Weg erwischten – die Beschilderung war nicht optimal und einige Male wurden wir fehlgeleitet – , unserer guten Laune tat das keinen Abbruch und wir bewunderten die tollen Felsformationen sowie das oben befindliche Dorf, eng an den Abgrund gepresst.



Zufällig fand an diesem Tag der Wochenmarkt statt und wir tätigten noch einige Obsteinkäufe (optimale Qualität zu besten Preisen). Nachmittags sind wir dann zu einem schönen kleinen Strand zwischen Torrox und Nerja gefahren.

Donnerstag, 6. August 2009

Nachbars Katzen : seit Mitte Juni 2009

Die Überschrift ist etwas irreführend, denn die kleinen Katzen um die es hier geht gehören nicht den Nachbarn, aber : Eine Mamakatze (wir wissen nicht von wem) hat den Innenhof der Nachbarn als Geburtsstätte für ihre 2 kleinen Nachkommen ausgesucht. Auf der einen Seite gut geeignet, weil unsere Nachbarn das Haus nicht bewohnen (sie haben noch ein Haus im Campo) und es daher sehr ruhig ist. Der Nachteil ist, dass es nur die Möglichkeit über das Dach und einen Mauervorsprung gibt, von dort wegzukommen. Dieser Mauervorsprung ist jedoch so hoch, dass er für die kleinen Katzen noch nicht zu erreichen ist. Also führen wir, um die Kleinen nicht verhungern und verdursten zu lassen, jeden 2. Tag das "Katzen-Rettungs-Projekt" durch : die Leiter wird rausgeholt, zum Nachbarhaus gebracht, Sabine klettert hoch und füllt die Näpfe mit Futter und Wasser. Ab ca. 21.00 Uhr, wenn die Luft rein scheint, wagen sich die Kleinen dann ganz vorsichtig zu den Näpfen vor.




Einige Wochen werden wir noch mindestens mit dieser Art der Fütterung beschäftigt sein. Voraussetzung dafür ist hier natürlich, dass die kleinen Katzen es lernen (oder lernen wollen) den Mauervorsprung zu erreichen, um damit auch andere Gelegenheiten der Nahrungssuche zu ermöglichen.